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Malz: Keine Ebbe in der Werft
Volle Auftragsbücher lassen Wirtschaftskrise vergessen
03.02.2010 · MALZ (skr) Holzschiffe, Yachten, Schleppkähne oder auch Raddampfer - in der Malzer Werft sind zurzeit fast alle Schiffstypen zu beobachten. Viel Abwechslung für die Mitarbeiter, die auf diese Weise auch an teilweise seltenen Schiffen arbeiten können.
Auch das älteste Schiff, das bis vor kurzem noch in der Malzer Werkstatt lag, sei schon etwas Besonderes gewesen, sagt Werftleiter Ralf Loerke. "Das war der 106 Jahre alte Tümmler. Das ist ein Schlepper des Wasser- und Schifffahrtsamtes Magdeburg."
16 Schiffe liegen momentan in der Werft. Allein sechs davon in der 1500 Quadratmeter großen Werkstatthalle. Bis zu 76 Meter lange Schiffe passen dort hinein. "Es ist gut, dass wir die Schiffe noch vor der langen Frostperiode in die Halle bringen konnten", ist Loerke glücklich, dass die Reperatur- und Instandhaltungsarbeiten bei diesen Witterungsbedingungen in einem beheizten Gebäude stattfinden können.
Die technische Ausstattung ist sicherlich auch ein Grund für die gute Auftragslage der Werft. Von einer Wirtschaftskrise sei in Malz noch nichts zu spüren, verrät der Werftleiter.
Neben kleinen Reperaturarbeiten nimmt die Werft auch größere Schiffsum- und sogar Neubauten vor. Doch damit ist die Angebotsvielfalt der Werft noch lange nicht am Ende. Im Jahr 2000 übernahm Detlef Klockow das Unternehmen und investierte in die Werft. Seitdem werden in Malz auch Teile für Turbinenanlagen hergestellt. Dazu wurde die Mitarbeiterzahl in den vergangenen zehn Jahren auf 30 Angestellte verdoppelt.
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