München/Lübeck (dpa) Das umstrittene Buch über das ZDF-Traumschiff "Deutschland" darf vorerst weiter verkauft werden. Weil eine für Mittwoch geplante Gerichtsverhandlung aus Termingründen auf den 7. März verschoben werden musste, habe das Gericht die Vollstreckung einer Einstweiligen Verfügung bis auf weiteres ausgesetzt, sagte der Leiter des Münchner Universitas Verlages, Gerhard Koralus, der Nachrichtenagentur dpa am Montag. Eine Sprecherin der Reederei Peter Deilmann sagte dazu lediglich, dies sei ein ganz normaler juristischer Vorgang.
Die ehemaligen Reederinnen Gisa (l) und Hedda Deilmann zeigen ihr erschienenes Buch "Die wahre Geschichte vom Traumschiff".
Die Reederei in Neustadt und ihr neuer Mehrheitseigner, die Finanzholding Aurelius (München), hatten die Einstweilige Verfügung gegen das Buch der Ex-Chefinnen der Reederei, Gisa und Hedda Deilmann, beim Landgericht München erwirkt. Nach Ansicht der neuen Eigner enthält das Buch "Die wahre Geschichte vom Traumschiff" unwahre Behauptungen. Die Deilmann-Schwestern mussten die Reederei samt dem Flaggschiff "Deutschland" wegen finanzieller Probleme im Oktober 2010 an Aurelius verkaufen.
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