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Schönefeld/Berllin (dapd-lbg) Die Verschiebung der Flughafen-Eröffnung in Schönefeld ist nach Einschätzung des Hauptgeschäftsführers des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, ein schwerer Schlag für den Einzelhandel. Am Flughafen in Tegel hätten bereits einige Geschäfte mit dem Ausverkauf ihrer Waren begonnen, sagte er der Nachrichtenagentur dapd. Auch Umzugswagen und neue Lieferungen für Schönefeld seien schon bestellt worden. "Besonders Geschäfte mit großen Personaleinsatz werden Schwierigkeiten bekommen", sagte Busch-Petersen. Denn diese hätten ihre neuen Kräfte bereits vertraglich verpflichtet. Deshalb habe er sofort den Kontakt zu der Flughafenverwaltung als Vermieter der Räumlichkeiten gesucht. "Wir waren sehr froh, nach ersten Gesprächen das Signal vermitteln zu können, dass eine Pleite der Händler unbedingt abgewendet werden soll", erklärte Busch-Petersen. Im Einzelfall würden Härtefallregelungen geprüft. Insgesamt hofft er auf einen glimpflichen Ausgang auch für den Einzelhandel: "Wenn es gut läuft, spricht in drei Jahren niemand mehr von diesen Problemen."
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