Neutrebbin (moz) Freud und Leid liegen im Sport dicht beieinander. Der Fußball macht da keine Ausnahme. Während zum Beispiel Hertha Neutrebbin am Sonnabend ausgiebig den Titelgewinn in der Kreisliga feiern wird, steht der SV Gartenstadt als zweiter Absteiger nach dem Hennickendorfer SV fest.
Probehalber geschmettert: Bei einer Tour in Richtung Altfriedland haben diese sangesfreudigen Herren von Hertha Neutrebbin schon mal die Vereins-Hymne geübt.
Die Strausberger verloren ihr Nachholspiel bei Germania Lietzen trotz zweimaliger Führung in Unterzahl noch mit 2:3 und können den vorletzten Tabellenplatz nicht mehr verlassen. Der Sieger kletterte auf Rang 8.
Derweil zittern zwei weitere Mannschaften vor dem Gang in die 1. Kreisklasse. Grün-Weiß Letschin und der punktgleiche MTV Altlandsberg treffen im direkten Duell aufeinander – und blicken gleichzeitig Richtung Landesklasse. Sollte die SG Bruchmühle nämlich dort mit einem Sieg beim Frankfurter FC Viktoria II doch noch Klassenerhalt schaffen, gäbe es keinen dritten Absteiger aus der MOL-Liga, und dies hätte zudem Auswirkungen auf die Kreisklasse.
Das alles ficht die Neutrebbiner nicht an. Die hatten schon am vergangenen Wochenende den erstmaligen Einzug in die Landesklasse Ost perfekt gemacht – und werden deshalb am Sonnabend entsprechend feiern. Kreis-Fußball-Chef Harry Ebert wird den Meisterpokal überreichen, und dann soll sie zum ersten Mal offiziell erklingen: die Hertha- Vereins-Hymne „Schwarz und gelb – ein ganzes Leben“. An die Fans – Neutrebbin ist mit durchschnittlich 130 Zuschauern auch hier Spitze – sollen Text-Kopien verteilt werden. Na, wenn da kein stimmgewaltiger Chor zustande kommt.
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