Premnitz (MZV) Am Samstag geht der Landesligaalltag für die Fußballer des TSV Chemie Premnitz mit der Auswärtspartie beim FSV Rot-Weiß Prenzlau weiter.
Nach einer durchwachsenen Vorbereitung, die ihr unrühmliches Ende mit der 2:6-Niederlage gegen den VfL Nauen fand, gilt es nun eine Schippe aufzulegen, um im Uckerstadion zu bestehen.
Die letzte Reise nach Prenzlau datierte vom 18. Oktober 2003, wo Trainer Olaf Krause mit ansehen musste, wie die Chemie-Elf ohne Chance mit 1:5 unterlag. TSV-Torschütze war Dirk Briese zum zwischenzeitlichen 1:3, kurz vor der Halbzeit. Nach dieser Saison stieg Premnitz als Tabellenletzter in die Landesklasse West ab.
Dass ein Abstieg auch in dieser Saison eintreten wird, gilt als sehr unwahrscheinlich. Dafür war die Hinserie, die die Premnitzer mit 27 Punkten als Tabellensechster abschloss, zu erfolgreich. 27 Punkte reichten Fortuna Babelsberg in der Vorsaison, um nicht abzusteigen.
Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht 2:2. Bester Mann auf dem Platz war der Prenzlauer Johannes Persecke, der beide Gegentore erzielte und über die gesamte Spielzeit nie entscheidend gestellt wurde. Für die beiden TSV-Treffer sorgte Björn Stuhlmacher per Elfmeter.
Das TSV-Trainergespann wird die Reise nicht in Bestbesetzung antreten, dennoch sollen ein oder sogar drei Punkte aus Prenzlau entführt werden.
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