(MOZ) Schon seit Jahren steht Brandenburg bei den Pro-Kopf-Ausgaben für Hochschulen auf dem letzten Platz aller Bundesländer. Werden Landespolitiker egal welcher Partei auf diese unrühmliche Tatsache angesprochen, ist meist zu hören, dass es hierzulande ja keine medizinische Fakultät gäbe und auch nur eine Technische Uni mit relativ hohen Ausbildungskosten.
Es stimmt zwar, dass die geisteswissenschaftlichen Fächer preiswerter sind als die naturwissenschaftlich-technischen. Aber hinter dieser Argumentation verbirgt sich doch eine eigentümliche Genügsamkeit. Frei nach dem Motto: Sollen doch andere mehr für ihre Hochschulen ausgeben!
Auch viele Lokalpolitiker würden sich im Zweifel wohl eher für eine neue Umgehungsstraße als für den Erhalt oder gar den Ausbau von Hochschulen einsetzen. Um diesen Zustand zu ändern, wollen sich die Hochschulen jetzt selbst eine Lobby schaffen und weiteren drohenden Einsparungen entgegenwirken. Als Brandenburger kann man dieser Initiative nur viel Erfolg und Ausdauer wünschen.
Brandenburgs Hochschulen wollen sich mit vereinter Kraft gegen die Einsparungen der Regierung im Wissenschaftsetat wehren. Dazu haben sie am Mittwoch... mehr
Brandenburgs Hochschulen müssen nach Darstellung von Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos) in den nächsten Jahren keine weiteren Sparrunden... mehr
Weil Brandenburgs Haushalt im kommenden Jahrzehnt von heute zehn auf acht Milliarden Euro zurückgehen wird, muss in jedem Ausgabenbereich irgendwie gespart... mehr
