Potsdam (MOZ) Brandenburgs Hochschulen wollen gemeinsam gegen weitere Einsparungen des Landes bei ihrer Finanzierung vorgehen. Aus diesem Grunde werde am 7. März erstmals eine "Brandenburgische Hochschulkonferenz" an der Universität Potsdam stattfinden, teilte am Mittwoch eine Initiative mit, der neben den Präsidenten mehrerer Unis und Fachhochschulen auch Vertreter des wissenschaftlichen Mittelbaus und von Studierendenvertretungen angehören.
Anlass seien Befürchtungen, dass den Kürzungen der Wissenschaftsausgaben in diesem Jahr um zwölf Millionen Euro weitere Streichungen folgen könnten. "Ziel sollte es sein, die rote Laterne unter den Bundesländern in Sachen Bildungsinvestitionen endlich abzugeben", sagte der Präsident der Uni Potsdam, Oliver Günther. Stattdessen drohe in absehbarer Zeit der Abbau von Studienplätzen an den Hochschulen.
Brandenburgs Hochschulen wollen sich mit vereinter Kraft gegen die Einsparungen der Regierung im Wissenschaftsetat wehren. Dazu haben sie am Mittwoch... mehr
(Zusammenfassung 15: 14 Uhr) Schüler und Studenten protestieren in Potsdam gegen Bildungsabbau - Aktionstag mit Kundgebungen und Demonstrationen gegen... mehr
Vielleicht ist es ja ein richtiges Signal, das Wissenschaftsministerin Münch setzen wollte, indem sie hinterfragte, ob die FH Potsdam alle geplanten ... mehr
