Zwei an Demenz erkrankte Menschen, die am Wochenende vermisst gemeldet wurden, sind wieder gefunden worden. Am Sonnabendmittag hatte eine Bewohnerin allein das Seniorenheim an der Seelower Kehre verlassen. Zweieinhalb Stunden später wurde die... mehr
Wissenswertes zum Umgang mit dementen Angehörigen und zur Krankheit.
Mein Mann ist in letzter Zeit sehr vergesslich und wirkt häufig etwas desorientiert. Können diese Symptome erste Anzeichen von Alzheimer sein?
Typisch für eine Alzheimer-Erkrankung sind neben Gedächtnisstörungen Probleme bei der Bewältigung von Routineaufgaben, Stimmungsschwankungen, Sprachschwierigkeiten und räumliche Orientierungsprobleme.
Wenn Sie das deutliche Gefühl haben, dass neben einer normalen Altersvergesslichkeit etwas mit Ihrem Mann nicht stimmt, dann sollten Sie mit ihm einen Facharzt aufsuchen. Er kann abklären, was hinter seinen Beschwerden steckt.
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Wir stellen fest, dass unsere Mutter sich in ihrem Wesen ändert und immer häufiger aggressiv wird. Ist das bei einer Demenzerkrankung normal?
Gerade bei der Alzheimer-Demenz bleibt die Wesensart der Betroffen oft lange erhalten. Gedächtnisstörungen und Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung stehen ganz im Vordergrund. Ein bisschen hängt es auch von der Ausgangspersönlichkeit ab.
Wenn früher schon unwirsche Züge da waren, dann werden sie in der Demenz oft stärker. Meist lässt sich für aggressives Verhalten aber auch ein bestimmter Grund finden und oft liegt es daran, dass wir die Kranken überfordern und ihnen durch zu hohe Erwartungen ihre Unfähigkeit vor Augen führen. Sie fühlen sich dann in die Ecke gedrängt, können sich aus der Peinlichkeit nicht anders befreien.
Demenzkranke verlangen uns sehr viel Einfühlung und Verständnis ab. Im fortgeschrittenen Fall geht es aber nur mit leicht dämpfenden Medikamenten.
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Was ist Demenz oder Alzheimer überhaupt?
Demenz ist der Überbegriff und bezeichnet einen Abbau der geistigen Kräfte, der so groß ist, dass der Kranke seinen Alltag nicht mehr selbstständig und ohne Hilfe bewältigen kann. Das bedeutet, dass nicht jedes Vergessen eines Namens oder einer Telefonnummer schon mit Demenz gleichzusetzen ist. Demenzen liegt meist eine schwere und chronische Schädigung des Gehirns zugrunde.
Die Alzheimer-Demenz ist eine besondere Form der Demenz, beim älteren Menschen allerdings die bei weitem häufigste. Sie beruht auf Stoffwechselstörungen der Nervenzellen und Ablagerungen von Schlackenstoffen im Gehirngewebe. Es gibt aber auch andere Ursachen für Demenzen: Durchblutungsstörungen, Mangel an Vitamin B12, Schilddrüsenerkrankungen, um nur einige zu nennen.
Weil manche dieser Demenzen heilbar sind, ist die Ursachenforschung gerade am Anfang sehr wichtig.
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Kann man einer Alzheimererkrankung vorbeugen?
Lange geistige Aktivität schützt vor Alzheimer. Auch sollte man immer körperlich aktiv bleiben. Und wichtig ist ebenso, die Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen, wie z. B. Bluthochdruck, Übergewicht, erhöhte Cholesterinwerte, zu vermeiden bzw. zu minimieren.
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