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Regionales

Azubis erhalten ermäßigtes Deutschlandticket im VBB

Es hat einige Zeit gedauert, bis die Entscheidung gefallen ist, doch jetzt steht fest, dass es ein vergünstigtes Deutschlandticket für Auszubildende geben wird. Das wird vom Verkehrsbund Berlin-Brandenburg ausgegeben und gilt für alle Azubis aus den beiden Bundesländern. Zudem wird es auch für Teilnehmende an Freiwilligendiensten und für Berliner Beamtenanwärter verfügbar sein. Mit nur 37,80 Euro pro Monat gibt es eine satte Vergünstigung von rund 40 %.

Genutzt werden kann das Ticket wie gewohnt bundesweit – sowohl im Nah- als auch im Regionalverkehr. Die Finanzierung wird teilweise von den Landesregierungen übernommen, teilweise von den Ausbildungsbetrieben. Für Berlin beginnt der Verkauf ab Juni, während Brandenburg wohl einen Monat später das preiswertere Deutschlandticket anbieten wird. Alle Infos dazu gibt es in diesem Artikel.

Deutschlandticket für Azubis ab Juni 2026

Lange Zeit wurde darüber gesprochen, jetzt steht aber fest, dass es ab Juni bzw. Juli ein Deutschlandticket für Azubis geben wird, das deutlich preisgünstiger als der Standardpreis sein wird. Der liegt bei 63 Euro, während das Azubi-Ticket für 37,80 Euro angeboten wird. Das Ticket kann genutzt werden, um in ganz Deutschland den Nah- und Regionalverkehr zu nutzen. Eingeschlossen sind auch einige polnische Orte wie Słubice, Gubin und Krajnik Dolny. Der Regionalzug nach Stettin gehört aber nicht mit dazu. Das Ticket wird im Abo angeboten, kann also nicht einfach an den Automaten gekauft werden. Es kann monatlich gekündigt werden.

Neben Auszubildenden, sowohl schulisch als auch dual, können auch Beamtenanwärter aus Berlin und Teilnehmer an Freiwilligendiensten das Ticket beantragen. Die Tickets der schulischen Azubis werden von den Landesregierungen bezuschusst, während bei den dualen Azubis die Ausbildungsbetriebe diesen Anteil leisten werden. In Berlin wird das Ticket ab dem 1. Juni angeboten, in Brandenburg ist die Einführung derzeit für den 1. Juli geplant. Mit dem Ticket können keine Personen oder Fahrräder kostenlos mitgenommen werden. Ausnahmen bilden Kinder unter 6 Jahren. Innerhalb des Verbundgebiets Berlin-Brandenburg kann ein Hund kostenfrei mitgenommen werden.

Durch ganz Deutschland mit einem Ticket

Als der Krieg in der Ukraine begann, stiegen die Energiepreise an. Die damalige Bundesregierung wollte die Bürger entlasten und so wurde erstmals ein Deutschlandticket eingeführt. Es war das sogenannte 9-Euro-Ticket, mit dem man bundesweit den Nahverkehr nutzen konnte. Das Angebot war so beliebt, dass über 52 Millionen Tickets verkauft wurden und es zu überfüllten Zügen und Chaos an den Bahnhöfen kam. Für Begeisterung sorgte nicht nur der geringe Preis, sondern auch die Einfachheit des Systems. Mit 2023 wurde dann das 49-Euro-Ticket eingeführt, das als langfristige Lösung fungieren soll. Zuletzt wurde der Preis aber sowohl 2025 als auch 2026 angezogen. Die Finanzierung ist aktuell bis 2030 gesichert, sodass das Deutschlandticket mittlerweile fest zum deutschen Nahverkehr gehört.

Fazit zu ermäßigten Deutschlandticket

Fazit zu ermäßigten Deutschlandticket Große Einigkeit herrscht darüber, dass das Deutschlandticket ein wichtiger Baustein ist, um Menschen zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu bringen. Manche fahren damit in den Urlaub, sehr viele aber nutzen es, um zur Arbeit zu kommen. Der Verkehrsbund Berlin-Brandenburg hat jetzt nach längeren Gesprächen angekündigt, dass es ab Juni in Berlin und Juli in Brandenburg ein Azubi-Ticket geben wird, das nur 37,80 Euro kosten wird. Das ist eine deutliche Vergünstigung zum normalen Preis von 63 Euro. Das Ticket wird nicht nur für Auszubildende verfügbar sein, sondern auch für Beamtenanwärter in Berlin und Menschen, die Freiwilligendienste leisten. Es kann nicht am Automaten gekauft werden und wird als Abonnement angeboten.

Miriam Falkner

Ich bin Redakteurin für Lifestyle, Haushalt, Familie und Alltagsthemen und mag das Unaufgeregte. Mich interessieren die Dinge, die bleiben, wenn man das Laute weglässt: wie wir wohnen, was wir essen, was uns bewegt. Kultur bedeutet für mich nicht Distanz, sondern Alltag mit Haltung. Nach meinem Studium der Medien- und Kulturwissenschaften in Potsdam habe ich direkt in der Redaktion begonnen, zuerst im Printbereich, später im Digitalen. Ich schreibe über das Echte, das oft übersehen wird, aber viel über unsere Zeit erzählt. Bei Die Mark Online widme ich mich diesen Themen, die nicht laut sein müssen, um Bedeutung zu haben. Mein Stil ist ehrlich, klar und aufmerksam für Details. Ich glaube daran, dass Texte auch ohne Effekte wirken, wenn sie nah am Leben sind.

"Das Echte findet man oft im Kleinen, nicht im Spektakulären." Miriam Falkner

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