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Finanzen

Wussten Sie, dass Sie mit Ihrem Smartphone jedes Jahr Hunderte Euro sparen können?

Die Preise für Strom, Gas, Lebensmittel und digitale Dienste haben in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wer regelmäßig Rechnungen bezahlt oder online einkauft, merkt schnell, wie das Guthaben auf dem Konto schrumpft. Die ständige Verfügbarkeit von Online-Zahlungen trägt dazu bei, dass Ausgaben schneller entstehen und oft weniger bewusst wahrgenommen werden.

Auch unsere Freizeitgewohnheiten wirken sich auf das Budget aus. Ein Beispiel ist der Bereich der Online-Unterhaltung. Online Slots gehören hier zu den meistgenutzten Angeboten; Einzahlungen und Auszahlungen sind mit wenigen Klicks erledigt, und die Zahl der Nutzer wächst seit Jahren.

Gerade weil so viele dieser Aktivitäten direkt am Smartphone stattfinden, lohnt sich ein genauerer Blick auf die eigenen Gewohnheiten. Wer gezielt Funktionen nutzt und unnötige Ausgaben vermeidet, kann über das Jahr hinweg mehrere hundert Euro sparen, ohne großen Aufwand, allein durch konsequente Entscheidungen im Alltag.

1. Ausgaben im Blick behalten

Viele verlieren im Alltag schnell den Überblick über ihre Ausgaben. Einzelne Beträge wirken harmlos, doch am Monatsende zeigt sich, wie stark sich kleine Zahlungen summieren. Eine gute Haushaltsbuch-App bringt hier Struktur. Sie verbindet sich mit Ihrem Bankkonto, ordnet alle Transaktionen automatisch zu und zeigt genau, wo Ihr Geld bleibt.

Bewährte Anwendungen wie Finanzguru, Money Manager, Outbank oder Spendee bieten eine einfache Bedienung und nützliche Extras wie Grafiken oder automatische Auswertungen.

Mit festen Budgetgrenzen für bestimmte Kategorien lassen sich unnötige Kosten reduzieren. Viele Apps erinnern bei drohender Überschreitung oder schlagen Optimierungen vor. Die meisten Tools sind kostenlos oder kosten wenig, bieten aber hilfreiche Extras wie Auswertungen und Langzeitvergleiche.

2. Tarife prüfen, bevor sie zur Kostenfalle werden

Viele zahlen deutlich mehr für Strom, Gas oder Internet, als nötig wäre, oft aus Bequemlichkeit. Wer über Jahre beim selben Anbieter bleibt, übersieht Preissteigerungen oder verpasst günstigere Alternativen. Dabei ist der Vergleich einfacher denn je: Ein paar Angaben im Tarifrechner reichen, und aktuelle Angebote werden übersichtlich aufgelistet.

Besonders bei Energieverträgen kann ein Wechsel mehrere hundert Euro jährlich einsparen. Auch bei Internetverträgen liegen Einsparungen oft im dreistelligen Bereich. Ein kurzer Check im Jahr reicht oft aus, um bares Geld zu sparen und bessere Konditionen zu sichern.

3. Geld zurück beim Einkaufen

Beim täglichen Einkauf gibt es mehr Sparpotenzial, als vielen bewusst ist. Cashback-Apps erstatten einen Teil des Kaufpreises zurück, wenn der Kauf über die App gestartet wird. Der Ablauf ist einfach: Shop auswählen, wie gewohnt bestellen, Rückvergütung erhalten. Die Rückzahlung erfolgt je nach Anbieter entweder auf das Konto oder als Guthaben.

Cash back

Große Cashback-Plattformen haben Partnerschaften mit Tausenden von Händlern. Ob Kleidung, Elektronik oder Drogerieprodukte, Rückzahlungen von 5 bis 15 Prozent sind keine Seltenheit.

Einige Apps bieten zusätzliche Boni, wenn man Kassenbons fotografiert oder bestimmte Artikel auswählt. Wer regelmäßig einkauft und Angebote gezielt nutzt, kann so über das Jahr verteilt spürbare Beträge zurückbekommen.

4. Unnötige Abos und veraltete Verträge beenden

Viele zahlen jeden Monat für Abos, die kaum noch genutzt werden: Streamingdienste, digitale Zeitschriften, Fitness-Apps oder zusätzlicher Cloud-Speicher. Da die Abbuchungen meist automatisch erfolgen, fallen sie im Alltag kaum auf. Genau deshalb lohnt sich der Blick in eine App, die alle wiederkehrenden Ausgaben auflistet und die Verträge sichtbar macht, die unnötig Geld kosten.

Gehen Sie konsequent durch: Was wird aktiv genutzt? Was läuft nur mit? Alles, was keinen festen Platz im Alltag hat, sollte gekündigt werden.

Schon drei oder vier überflüssige Abos summieren sich im Jahr leicht auf 150 bis 200 Euro. Wer dann noch Mobilfunk- oder Festnetzverträge prüft, entdeckt oft bessere Angebote. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit lohnt sich ein Tarifwechsel fast immer.

5. Datenverbrauch und Akkulaufzeit im Blick behalten

Ein Smartphone, das länger durchhält, spart Geld, nicht nur bei der Stromrechnung, sondern auch beim Verschleiß. Viele Geräte müssen früher ersetzt werden, weil der Akku zu schnell schwächer wird. Wer laufende Hintergrundprozesse stoppt, die Helligkeit anpasst und automatische Updates begrenzt, entlastet den Akku deutlich.

Akkulaufzeit

Auch beim mobilen Datenvolumen hilft bewusste Nutzung. WLAN-Verbindungen sollten immer bevorzugt werden, besonders bei Musik- oder Video-Streaming. Viele Apps verbrauchen im Hintergrund mehr Daten, als man vermutet.

Spezielle Tools zeigen, welche Anwendungen besonders datenhungrig sind, und warnen bei Überschreitungen. Wer solche Hinweise ernst nimmt, spart sich Zusatzkosten, und muss nicht jeden Monat Datenvolumen teuer nachbuchen.

Thomas Wernicke

Ich bin Redakteur für Technik, PC & Internet, Events, Kultur und Zeitgeschehen und beobachte, wie digitale Entwicklungen unser Leben beeinflussen – oft leise, manchmal tiefgreifend. Technik fasziniert mich nicht nur als Werkzeug, sondern als Kraft, die unseren Alltag und unser Denken verändert. In meinen Artikeln verbinde ich technische Themen mit gesellschaftlichen Entwicklungen, die oft komplexer sind, als sie scheinen. Aufgewachsen in Berlin, schätze ich klare Worte, trockenen Humor und ehrliche Perspektiven. Nach meinem Studium des Journalismus in Leipzig habe ich in vielen Redaktionen gearbeitet, von der Tageszeitung bis zum digitalen Newsroom. Technik begleitet mich seit meiner Kindheit und bleibt bis heute ein Motor meiner Neugier. Bei Die Mark Online schreibe ich über das, was sich verändert, oft leise, aber mit Wirkung. Mein Ziel ist es, Entwicklungen verständlich zu erklären, ohne sie zu vereinfachen.

"Wat nützt der schönste Fortschritt, wenn keener mitkommt?" Thomas Wernicke

Thomas Wernicke