Urlaubs- und Workation-Saison: Die besten Tipps zur Planung
Viele Arbeitnehmer freuen sich nicht nur über Ferien, sondern auch über Workations. Das Wort stammt ursprünglich aus dem Englischen und kombiniert die beiden Wörter “Work” (Arbeit) und “Vacation” (Urlaub). Denn wer liebt es nicht, den Strandhintergrund auf dem Laptop-Bildschirm auch als echte Kulisse hinter dem Computer zu erleben oder nach der Arbeit Cocktails in einer Strandbar zu schlürfen? Auf einer Workation ist genau das möglich. Es wird gearbeitet und gleichzeitig Urlaub gemacht. Digitale Nomaden machen es vor, aber inzwischen gehören Workations auch bei vielen Firmen in den Jahreskalender. Was du bei der Planung einer Workation beachten solltest, erfährst du hier!
Die besten Tipps für eine Workation
1. Sorge für eine gute Internetverbindung!
Um auch im Urlaub problemlos arbeiten zu können, solltest du natürlich sicherstellen, dass du auf deiner Workation eine gute Internetverbindung hast.
Dafür solltest du zwei Dinge beachten:
- WLAN: Informiere dich im Voraus, wie gut das WLAN in deinem Hotel ist. Dafür kannst du Bewertungen lesen oder direkt beim Hotel nachfragen. Denn nichts ist nerviger, als im Urlaub Überstunden zu machen, weil die Ladegeschwindigkeiten zu langsam sind.
- eSIM: Als Backup ist es zudem empfehlenswert, eine eSIM zu aktivieren. Diese sind oft günstiger als physische SIM-Karten und gerade für Auslandsreisen praktisch, da es viele eSIMs mit Prepaid-Funktion oder Kurzzeit-Optionen gibt. Die eSIMs kannst du für zahlreiche beliebte Urlaubsländer bekommen, beispielsweise eine eSIM für Schweiz, Thailand oder sogar die Malediven.

2. Installiere ein VPN auf deinen Geräten!
Viele Unternehmen schreiben ihren Arbeitnehmern vor, unterwegs ein VPN (virtuell privates Netzwerk) zu benutzen. Und das zu Recht: Schließlich möchte keine Firma sensible Daten verlieren oder unabsichtlich Informationen mit Angreifern teilen. Mit einem VPN kannst du dieses Risiko deutlich reduzieren! Ein VPN verschlüsselt nämlich deine Internetverbindung und verschleiert deine IP-Adresse, sodass du nicht nur anonymer im Netz surfen kannst, sondern auch deine Daten schützt. Darüber hinaus kannst du mit einem VPN geografische Einschränkungen vermeiden, was nützlich ist, wenn du in Länder fliegst, wo bestimmte Internetseiten, die du für die Arbeit benötigst, gesperrt sind.
3.Bereite dich auf Video-Calls vor!
Musst du für die Arbeit regelmäßig an virtuellen Meetings teilnehmen? Dann überlege dir im Voraus, wie du dich ungestört auf Video-Calls vorbereiten kannst. Du kannst dich natürlich in dein Zimmer zurückziehen, wo du mehr Privatsphäre hast, aber wenn du im Gemeinschaftsraum telefonieren möchtest, empfiehlt es sich ein gutes Paar Kopfhörer mit integriertem Mikrofon mitzunehmen. So gehst du sicher, dass du deinen Gegenüber auch an lauten Orten gut verstehst und dass Hintergrundgeräusche automatisch ausgeblendet werden.
4. Lege geregelte Arbeitszeiten fest!
Ich weiß, es ist eine Workation, aber bitte tue dir selber einen Gefallen und lege geregelte Arbeitszeiten fest. Somit gehst du sicher, dass du dich während der Arbeitszeit wirklich auf die Arbeit konzentrierst und dich im Anschluss vollständig entspannen kannst. Ohne geregelte Arbeitszeiten ist die Versuchung zu groß, tagsüber Cocktails oder Kaffee zu trinken zu gehen. Bevor du weißt, wie es dir geschieht, sitzt du an deinem wohlverdienten Feierabend dann auf einmal vor dem Computer, weil du tagsüber nichts geschafft hast.

5. Wähle das richtige Urlaubsziel!
Natürlich ist bei der Planung einer Workation auch das richtige Reiseziel entscheidend. Schließlich solltest du darauf achten, dass es an deinem Urlaubsort eine stabile Internetverbindung gibt und dass du alle Mittel vor Ort hast, die du für deine Arbeit benötigst. Ein abgelegenes Dorf in Kambodscha oder Indien ist also vielleicht nicht unbedingt die beste Wahl. Stattdessen gehören zu den besten Reisezielen für Workations Städte wie Lissabon, Bukarest, Porto und Krakau.
Wer lieber außerhalb von Europa arbeiten möchte, kann aber auch in Städten wie Bangkok, Hanoi, Kairo oder Singapur problemlos arbeiten.
6. Wähle eine passende Unterkunft!
Wenn du planst, von unterwegs aus zu arbeiten, ist natürlich auch die richtige Unterkunft entscheidend. In deinem Hotelzimmer sollte nicht nur ein Bett und Fernseher stehen, sondern auch ein Schreibtisch. Bestenfalls gibt es auch einen netten Außenbereich oder einen Gemeinschaftsbereich, wo du mit anderen digitalen Nomaden das “Büro” teilst. Wenn du dich nach der Arbeit mit anderen Reisenden austauschen möchtest und dich nach einer sozialen Atmosphäre sehnst, könnte zudem auch ein Hostel die richtige Wahl sein.
Das Tribal Coworking Hostel in Bali ist zum Beispiel das erste Hostel, das sich in erster Linie an digitale Nomaden richtet.
7. Schließ eine Reiseversicherung ab!
Wenn du eine Workation im Ausland planst, solltest du auch eine Reiseversicherung abschließen. Dazu gehören Gepäck- und Reiserücktrittsversicherungen, aber was wirklich zählt, ist eine Auslandskrankenversicherung, sodass du keine hohen Kosten tragen musst, wenn du krank wirst oder einen Unfall hast. Denn du weißt nie, was unterwegs passiert!

8. Wähle die richtige Kreditkarte für deine Reise!
Zu guter Letzt ist für Auslandsreisen natürlich auch die richtige Kreditkarte oder Debitkarte entscheidend. Am besten wählst du eine Karte, die im Ausland keine Fremdwährungsgebühren erhebt. Eine gute Wahl ist zum Beispiel die MasterCard der C24, womit du international kostenlos und ohne Fremdwährungsgebühren Zahlungen tätigen kannst.
So, das waren unsere Tipps für die perfekte Workation – egal, ob in Deutschland oder im Ausland. Solange du eine gute Internetverbindung hast, dich vor Angreifern im Netz schützt und die richtige Unterkunft für deine Arbeit wählst, steht einer erfolgreichen Workation nichts mehr im Weg!