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Erster Grand Slam Sieg mit 29 – Alexander Zverev gewinnt French Open

Boris Becker holte seinen ersten Titel bei einem Grand Slam Turnier im zarten Alter von 17 Jahren, was natürlich schon eine große Besonderheit war. Allerdings konnte er nie die French Open gewinnen, womit ihm Alexander Zverev jetzt auf jeden Fall in einer Sache voraus ist. Der 29-jährige Spieler hat es endlich geschafft. Am 7. Juni 2026 besiegte er im Finale in Paris den Italiener Flavio Cobolli.

Zverev gewinnt French Open und holte sich damit endlich seinen ersten Titel bei einem großen Grand Slam Turnier. Vor zwei Jahren hatte er bereits im Finale gestanden, musste sich aber Carlos Alcaraz geschlagen geben. Jetzt ist die Hoffnung groß, dass er auch bei den nächsten Turnieren besser abschneiden kann. Demnächst wird Wimbledon folgen, wo er es bisher nicht einmal über das Achtelfinale hinaus geschafft hat. Wie es Zverev in Paris gelungen ist, den Tennis-Titel zu gewinnen, gibt es in diesem Artikel zu erfahren.

Zverevs Weg zum French Open Sieg

Von 2021 bis 2023 schaffte es Zverev dreimal in Folge ins Halbfinale und erreichte 2024 schließlich zum ersten Mal das Tennis-Finale, das aber gegen den Spanier Carlos Alcaraz verloren ging. Im letzten Jahr scheiterte er bereits im Viertelfinale an Novak Djokovic. Doch in diesem Jahr hat es endlich geklappt. Manche sprechen davon, dass es ein etwas leichterer Weg ins Endspiel gewesen ist, da beispielsweise Jannik Sinner, Novak Djokovic und Daniil Medvedev früh ausgeschieden sind, doch Zverev konnte grundsätzlich mit sehr starken Leistungen überzeugen.

In der ersten Runde besiegte Zverev recht problemlos den französischen Spieler Benjamin Bonzi in drei Sätzen und konnte selbiges auch danach gegen den Tschechen Tomáš Macháč wiederholen. Einen Satz mehr brauchte Zverev gegen Quentin Halys, blieb aber über weite Strecken des Matches ungefährdet. Auch Jesper de Jong im Achtelfinale stellte kein Problem dar.

Drei Sätze waren es dann wieder gegen den Spanier Rafael Jódar im Viertelfinale und vier Sätze gegen Jakub Menšík im Halbfinale. Das Finale war dann sicherlich das bisher schwerste Match. Gegen Flavio Cobolli, der etwas überraschend ins Endspiel kam, wurden es fünf Sätze. Schlussendlich besiegte Zverev den Italiener mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 und 6:1.

Seine Bilanz spricht für sich

Es liegt in der Natur der Sache, dass sportliche Erfolge oftmals nach den größten Titeln gemessen werden. Alexander Zverev war auch schon vor dem Gewinn der French Open sportlich enorm erfolgreich und hat bisher zweimal die ATP Finals gewonnen, sieben Mal ein Masters Turnier und 2021 bei den Olympischen Spielen in Tokio Gold geholt.

Seine Bilanz spricht für sich

Drei Finalteilnahmen bei den Grand Slam Turnieren (Australian Open, French Open und US-Open) sprechen ebenfalls für sich. Doch erst der Sieg am 7. Juni 2026 wird dafür sorgen, dass Zverev in Zukunft in einem anderen Licht betrachtet wird. Bei den Herren war es immerhin der erste Sieg bei einem Grand Slam Turnier seit 30 Jahren. Damals gewann Boris Becker die Australian Open.

Fazit zu Zverev gewinnt French Open

Fazit zu Zverev gewinnt French Open Es war ein besonderes Turnier, was unter anderem auch damit begann, dass Stan Wawrinka sein letztes Match bei den French Open bestritten hat. Der Schweizer schied zwar in der ersten Runde nach dem Match gegen Jesper de Jong aus, durfte sich aber über einen herzlichen Abschied freuen. Insgesamt drei Grand Slam Titel konnte er holen, unter anderem 2015 bei den French Open. Das gelang jetzt auch Alexander Zverev, womit acht Jahre nach Kerbers Gewinn in Wimbledon endlich wieder ein Grand Slam Titel nach Deutschland geht. Tatsächlich ist Zverev der erste deutsche Tennis-Sieger der Herren seit 1937. Sowohl Michael Stich als auch Boris Becker konnten die French Open nie gewinnen.

Miriam Falkner

Ich bin Redakteurin für Lifestyle, Haushalt, Familie und Alltagsthemen und mag das Unaufgeregte. Mich interessieren die Dinge, die bleiben, wenn man das Laute weglässt: wie wir wohnen, was wir essen, was uns bewegt. Kultur bedeutet für mich nicht Distanz, sondern Alltag mit Haltung. Nach meinem Studium der Medien- und Kulturwissenschaften in Potsdam habe ich direkt in der Redaktion begonnen, zuerst im Printbereich, später im Digitalen. Ich schreibe über das Echte, das oft übersehen wird, aber viel über unsere Zeit erzählt. Bei Die Mark Online widme ich mich diesen Themen, die nicht laut sein müssen, um Bedeutung zu haben. Mein Stil ist ehrlich, klar und aufmerksam für Details. Ich glaube daran, dass Texte auch ohne Effekte wirken, wenn sie nah am Leben sind.

"Das Echte findet man oft im Kleinen, nicht im Spektakulären." Miriam Falkner

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