Rückblick auf das Cucuma Open Air 2012
Auch in diesem Jahr fand wieder das Cucuma Open Air statt, das erstmals 2008 auf die Beine gestellt wurde. Dafür ging es auf ein Gelände in Berlach in Gotha-Sundhausen. Das Line-Up ließ sich in diesem Jahr wirklich sehen. Unter anderem waren Brandt Brauer Frick und DWIG aus den Genres Electro und House mit dabei, ebenso Dude & Phaeb mit starkem deutschen Rap.
In den letzten Jahren hat sich der Cucuma Verein enorm weiterentwickelt und es geht längst nicht nur mehr darum, einfach nur ein Festival auf die Beine zu stellen, das in diesem Jahr vom 17. bis zum 19. August 2012 stattgefunden hat. Der Verein ist ein Netzwerk, an dem Helfer und Künstler beteiligt sind, die gemeinsam an Projekten und Visionen arbeiten. Es geht dabei ganz gezielt um soziokulturelle Projekte. Mehr dazu und zum letzten Open Air gibt es in diesem Artikel zu erfahren.
Das Cucuma Festival 2012
2008 gab es zum ersten Mal ein Cucuma Festival und auch in diesem Jahr ging es auf ein Gelände in Berlach in Gotha-Sundhausen, das die optimalen Bedingungen für drei Tage Musik und Spaß bot. Vom 17. bis zum 19. August 2012 fand das diesjährige Open Air statt, das mit einem großartigen Line-Up punkten konnte. Aus unterschiedlichen Richtungen waren Musiker und Künstler mit dabei. Unter anderem Brand Brauer Frick. Das Trio aus Berlin punktet mit toller Club-Musik, die allerdings nicht am Computer entsteht, sondern mit echten klassischen Instrumenten vorgetragen und eingespielt wird. Das gab auch in diesem Jahr eine ganz besondere Atmosphäre.
DWIG waren auch mit dabei. Dahinter verbirgt sich der Künstler “Die Wiese im Garten”. Es gab melancholischen und organischen House zu hören. Vor allem in der ostdeutschen Festival- und Clubszene ist er ein gern gesehener Gast auf der Bühne. Mit Deep House konnte Michel Baumann alias Soulphiction überzeugen. Weitere Künstler in diesem Jahr waren Dude & Phaeb, Klinke auf Cinch, Treplec, Osis Krull, Projekt Willi Wonka, Hortkindermafia, Krausies und Kpafuca Brothers, A. Amann, Flavio Diners, Geheimnisträger, Oliver Gold, Tabooze und The!. Entsprechend gab es also eine gute Abwechslung, sodass für jeden Geschmack etwas mit dabei gewesen ist. Leider ist Paul Kalkbrenner in diesem Jahr nicht dabei gewesen.
Der Verein und die Projekte
Das Festival ist zwar vorerst wieder vorbei, aber zum einen beginnen schon jetzt die Planungen für das nächste Open Air in zwei Jahren und darüber hinaus verfolgt der Verein Cucuma noch andere Ziele. Die Mitgliederzahlen steigen seit Jahren, man nennt sich selbst liebevoll die Cucumanesen. Der Verein ist als ein Netzwerk zu verstehen, um gemeinsam an verschiedenen Projekten und Visionen zu arbeiten. Dabei geht es konkret um soziokulturelle Projekte, die sich aktiv auf die Kulturlandschaft in Thüringen auswirken. Die Region hat durchaus noch viel Luft nach oben, wenn es um musische Angebote geht und deshalb sollen kreative Räume geschaffen werden.

Lokal vernetzen sich im Verein Kulturschaffende, die so nicht nur gemeinsam Projekte verwirklichen können, sondern auch eine Plattform zum Präsentieren erhalten. Der Austausch zwischen Anfängern und erfahrenen Künstlern ist von besonderem Interesse und sorgt oft für fruchtbare Ergebnisse. Gemeinschaftlichkeit und die Verbundenheit zur Natur sind wichtige Säulen für den Verein. Dafür gibt es sogar das Motto “Spielen macht nur gemeinsam Spaß und meistens in der Natur”. Mittlerweile geht die Reichweite des Vereins über Gotha hinaus, außerdem gibt es eine Zusammenarbeit mit dem inklusiven Sportverein IN´s NETZ aus Jena. Abgesehen vom Cucuma Festival werden regelmäßig verschiedene Tanz- und Musikveranstaltungen auf die Beine gestellt.
Fazit zum Cucuma Open Air 2012
