Schlechte Gerüche in der Wohnung: Diese Tricks helfen wirklich
Du kommst nach Hause, öffnest die Wohnungstür und bemerkst sofort einen unangenehmen Geruch. Vielleicht riecht es nach dem gestrigen Abendessen, nach Zigarettenrauch oder einfach irgendwie muffig. Besonders ärgerlich ist das, wenn du gerade erst geputzt hast. Doch nicht jeder Geruch verschwindet durch Staubsaugen oder ein geöffnetes Fenster. Manche setzen sich in Möbeln fest, andere entstehen an Stellen, die du beim Putzen leicht übersiehst. Mit einigen einfachen Maßnahmen bekommst du deine Wohnung wieder frisch.
Wie lässt sich hartnäckiger Zigarettengeruch vermeiden?
Zigarettenrauch gehört zu den Gerüchen, die sich besonders hartnäckig in Wohnräumen halten. Er setzt sich unter anderem in Vorhängen, Teppichen und Polstermöbeln fest. Selbst wenn du regelmäßig lüftest, kann der typische Rauchgeruch deshalb lange wahrnehmbar bleiben.
Am einfachsten vermeidest du das Problem, indem du nicht innerhalb deiner Wohnung rauchst. Auch ein Aschenbecher mit alten Zigarettenstummeln kann unangenehm riechen und sollte regelmäßig geleert werden.
Wenn du Tabak konsumierst, gibt es inzwischen technische Alternativen zur klassischen Zigarette. Bei Tabakerhitzern wird der Tabak nicht verbrannt, sondern erhitzt. Dadurch entsteht kein gewöhnlicher Zigarettenrauch. Ganz geruchlos sind diese Geräte allerdings nicht, denn sie geben ebenfalls ein Aerosol ab.
Experten wie Helmut Pribyl von Tabakguru beschäftigen sich mit genau solchen Produkten. Bei Händlern wie Tabakguru findest du beispielsweise Tabaksticks für kompatible Tabakerhitzer, die für die Raumluft deutlich angenehmer sind. Auch E-Zigaretten kommen ohne Tabakverbrennung aus, funktionieren technisch jedoch anders.
Warum riechen Sofas, Teppiche und Vorhänge unangenehm?
Textilien nehmen Gerüche aus ihrer Umgebung auf. Besonders Polstermöbel können nach einiger Zeit muffig riechen, obwohl sie äußerlich sauber aussehen. Deshalb lohnt es sich, beim Hausputz auch die Dinge zu berücksichtigen, die nicht regelmäßig in der Waschmaschine landen.
Wasche abnehmbare Kissenbezüge und Vorhänge entsprechend den Pflegehinweisen. Teppiche solltest du gründlich absaugen und gelegentlich mit einem geeigneten Teppichreiniger behandeln.
Bei Polstermöbeln kann ein spezieller Polsterreiniger helfen. Prüfe vorher allerdings, ob der Bezugsstoff dafür geeignet ist. Nicht jedes Sofa verträgt Feuchtigkeit. Auch Decken und Kissen, die häufig benutzt werden, brauchen regelmäßig eine Reinigung. Gerade wenn du Haustiere hast, sammeln sich darin zusätzlich Haare, Hautschuppen und andere Rückstände.
Welche Hausmittel helfen gegen schlechte Gerüche?
Nicht immer brauchst du einen speziellen Geruchsentferner. Einige klassische Hausmittel können bei bestimmten Geruchsquellen helfen. Natron eignet sich beispielsweise, um unangenehme Gerüche aufzunehmen. Du kannst eine kleine offene Schale davon in den Kühlschrank stellen. Bei Teppichen oder Polstern solltest du vorher prüfen, ob das Material dafür geeignet ist und sich das Pulver anschließend vollständig entfernen lässt.
Essigwasser kann bei der Reinigung geeigneter Oberflächen helfen. Allerdings solltest du Essig nicht auf Naturstein oder anderen säureempfindlichen Materialien verwenden. Auch Zitronensäure hat ihren Platz im Haushalt, insbesondere bei Kalkablagerungen.

Welche Mittel sich wofür eignen und welche Kombinationen du vermeiden solltest, erklärt der Ratgeber über Essig, Natron und Zitronensäure im Haushalt.
Wichtig ist, dass du die eigentliche Geruchsquelle beseitigst. Eine Schale Natron wird beispielsweise wenig ausrichten, wenn hinter dem Sofa verschüttete Milch vor sich hin gammelt.
Woher kommen unangenehme Gerüche in der Küche?
In der Küche entstehen täglich neue Gerüche. Besonders beim Braten verteilen sich Fettpartikel, die sich auf Oberflächen und in der Dunstabzugshaube ablagern können. Reinige deshalb regelmäßig den Fettfilter deiner Abzugshaube. Auch Küchenschränke in unmittelbarer Nähe des Herdes solltest du gelegentlich abwischen. Ein weiterer Kandidat ist der Mülleimer, vor allem Biomüll kann schon nach kurzer Zeit unangenehm riechen. Leere ihn deshalb möglichst häufig und reinige den Behälter regelmäßig.
Vergiss außerdem deinen Kühlschrank nicht. Verdorbene Lebensmittel oder ausgelaufene Flüssigkeiten können dort für hartnäckige Gerüche sorgen. Manchmal liegt die Ursache auch im Abfluss. Dort sammeln sich Speisereste und Fettablagerungen. Eine gründliche Reinigung des Siebs und gegebenenfalls des Siphons kann helfen.
Wie solltest du lüften, damit schlechte Gerüche verschwinden?
Ein dauerhaft gekipptes Fenster ist nicht immer die beste Lösung. Für einen schnellen Luftaustausch eignet sich Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern.
Besonders effektiv ist Querlüften mit geöffneten Fenstern auf gegenüberliegenden Seiten. Nach dem Kochen oder Duschen solltest du feuchte beziehungsweise geruchsbelastete Luft möglichst zeitnah nach draußen lassen.

Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass zahlreiche alltägliche Tätigkeiten die Innenraumluft belasten können. Dazu gehören unter anderem Rauchen, Kochen und die Verwendung bestimmter Duftprodukte.
Raumsprays und Duftkerzen ersetzen deshalb keine ausreichende Belüftung. Sie können unangenehme Gerüche überdecken, beseitigen deren Ursache aber nicht.
FAQ: Häufige Fragen zu schlechten Gerüchen in der Wohnung
Wenn die Wohnung nicht sauber riecht, ist schnelle Abhilfe wichtig. In unseren FAQ beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Thema.
Was hilft am schnellsten gegen unangenehme Gerüche?
Entferne zunächst die Geruchsquelle und öffne anschließend die Fenster zum Stoßlüften. Bei Gerüchen aus Textilien ist häufig zusätzlich eine Reinigung notwendig.
Wie bekomme ich Rauchgeruch aus meiner Wohnung?
Wasche Vorhänge und andere geeignete Textilien. Reinige Polstermöbel, Teppiche und betroffene Oberflächen gründlich. Bei jahrelanger Rauchbelastung können aufwendigere Reinigungsmaßnahmen notwendig werden.
Warum riecht mein Schlafzimmer morgens muffig?
Während der Nacht gelangen Feuchtigkeit und Körpergerüche in die Raumluft. Lüfte nach dem Aufstehen gründlich und wasche deine Bettwäsche regelmäßig. Bleibt der Geruch bestehen, solltest du auch Matratze und mögliche Feuchtigkeitsquellen kontrollieren.
Helfen Duftkerzen gegen schlechte Gerüche?
Duftkerzen können unangenehme Gerüche vorübergehend überdecken. Die eigentliche Ursache beseitigen sie jedoch nicht. Zudem entstehen beim Abbrennen zusätzliche Emissionen.