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109. Jahrestagung der DGKJ 2013 in Düsseldorf

Eine gute medizinische Versorgung gelingt nur dann, wenn es entsprechende Voraussetzungen gibt und genau geschaut wird, wer eigentlich behandelt wird. Umso wichtiger ist es, dass es Fachrichtungen gibt, die sich spezialisieren. Das gilt auch allgemeiner mit Blick auf Kinder und Jugendliche, bei denen Medizin in vielfacher Hinsicht andere Voraussetzungen mitdenken muss.

Von großer Bedeutung ist die Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, die im September 2013 in Düsseldorf zu ihrer 109. Jahrestagung zusammenkam. Es war eine gemeinsame Tagung mit den weiteren Fachgesellschaften für Kinder- und Jugendchirurgie, Pädiatrische Immunologie sowie Sozialpädiatrie und Jugendmedizin. Den Rückblick auf die Tagung gibt es in diesem Artikel.

Die 109. Jahrestagung der DGKJ

Die Historie der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin reicht weit zurück bis Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin Jahr 1883. Seitdem hat es mehrere Jahrestagungen auch in Düsseldorf gegeben, erstmals schon 1898. Zum 109. Treffen der Gesellschaft ging es einmal mehr in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen, genauer: in das CCD Congress Center Düsseldorf. Gastgeber der diesjährigen Konferenz war das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf. Prof. Dr. Ertan Mayatepek fungierte als Tagungspräsident und gehörte zusammen mit PD Dr. Thomas Meissner zur wissenschaftlichen Leitung. Präsident der DGKJ ist Prof. Dr. Norbert Wagner.

In diesem Jahr war nicht nur die Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin vor Ort, da der Kongress gemeinsam mit anderen Fachgesellschaften durchgeführt wurde. Dazu gehörten die Fachgesellschaften für Sozialpädiatrie (DGSPJ – 65. Jahrestagung) und Kinder- und Jugendchirurgie (DGKCH – 51. Herbsttagung) sowie die Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Immunologie (API – 30. Jahrestagung). Mit dabei waren außerdem der Berufsverband Kinderkrankenpflege und die Arbeitstagung für Pädiatrische Forschung. Angesetzt war die Jahrestagung für die Tage vom 12. bis zum 15. September 2013. Es wurde eine offizielle Webseite ins Leben gerufen, die tagungsbegleitend alle Informationen bereithielt. Dort ließen sich auch die Informationen zu Hotels, dem Begleitprogramm und für die Referenten finden.

Die Schwerpunkte der Tagung

Die Tagung setzte verschiedene Schwerpunkte, zu denen Pharmakotherapie bei Kindern, neue diagnostische Methoden sowie Infektiologie und Immunologie gehörten. Es gab Vorträge, Seminare, Poster, Plenarsitzungen und Symposien. Abgesehen von diesen Schwerpunkten ging es um das gesamte Spektrum von der Neugeborenenmedizin bis zu den Problemen des Jugendalters. Als Formate gab es Fortbildungsseminare mit Praxisbezug für berufserfahrene Kollegen, ein Rahmenprogramm zum Austausch und zum Kennenlernen sowie fächerübergreifende Veranstaltungen. Als Leitgedanken gaben die Veranstalter vor, dass sich eine gute Versorgung aus Vorsorgen, Umsorgen und Nachsorgen in interdisziplinärer Zusammenarbeit zusammensetzt. Auch sollte stets der Austausch zwischen Erfahrenen und Nachwuchs im Vordergrund stehen.

Das Rahmenprogramm

Anlässlich der Jahrestagung wurde auch ein Rahmenprogramm aufgestellt. Am Freitag, 13. September, gab es ein Konzert des Orchesters der Deutschen Kinderärzte in der Tonhalle Düsseldorf, die ursprünglich als Planetarium erbaut wurde und eine einzigartige Akustik und Optik bietet. Prof. Manfred Fabricius dirigierte, Kathrin ten Hagen trat als Solistin auf. Auf dem Programm standen die Ouvertüre der Oper “Der Barbier von Sevilla” von Gioachino Rossini, das “Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64” von Felix Mendelssohn Bartholdy und die “Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64” von Pjotr Iljitsch Tschaikowski.

Das Rahmenprogramm

Außerdem gab es am Samstag, 14. September, einen gemeinsamen Festabend auf der MS Rheinprinzessin. Das Schiff legte in der Nähe des Kongresszentrums an. Dort gab es dann ein kulinarisches und musikalisches Programm, während man die Düsseldorfer Stadtkulisse aus einer ganz besonderen Perspektive sehen konnte. Im Anschluss ging es noch in den Henkelsaal des Quartier Bohème, wo eine gemeinsame Party gefeiert wurde. Entsprechend gab es auch abseits des wissenschaftlichen Programms genügend Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

Die Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin geht bis in das 19. Jahrhundert zurück. 1883 fand in Freiburg im Breisgau die 1. Sitzung der “Gesellschaft für Kinderheilkunde” statt. Erstmals war die Gesellschaft 1898 in Düsseldorf zu Gast. Zu den Aufgaben der DGKJ gehören die Förderung der Forschung sowie die optimale ambulante und stationäre medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Dazu zählen außerdem die Herausgabe der Zeitschrift “Monatsschrift Kinderheilkunde”, die Ausrichtung der Jahrestagungen, die Durchführung von Schulungen und die Vergabe von Forschungspreisen. Darüber hinaus betreibt die Gesellschaft in verschiedenen Formen Öffentlichkeitsarbeit.

109. Jahrestagung der DGKJ 2013: das Fazit

109. Jahrestagung der DGKJ 2013: das Fazit Die 109. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin hat in vielfacher Weise die Bedeutung einer spezialisierten und interdisziplinären Pädiatrie gezeigt. Vorsorgen, Umsorgen und Nachsorgen gehörten zusammen mit einer interdisziplinären Zusammenarbeit zum Leitgedanken, dem auf dem Kongress die verschiedenen Fachgesellschaften der Kinderchirurgie, Sozialpädiatrie und Immunologie gemeinsam folgten.

Zu den drei Schwerpunkten zählten die Pharmakotherapie, neue diagnostische Methoden sowie Infektiologie und Immunologie. Auf dem Programm standen aktuelle Themen aus der Kinder- und Jugendmedizin. Daneben gab es ein Rahmenprogramm, das unter anderem in die Tonhalle Düsseldorf führte. Die 110. Jahrestagung findet vom 11. bis 14. September 2014 im CCL Congress Center Leipzig statt.

Thomas Wernicke

Ich bin Redakteur für Technik, PC & Internet, Events, Kultur und Zeitgeschehen und beobachte, wie digitale Entwicklungen unser Leben beeinflussen – oft leise, manchmal tiefgreifend. Technik fasziniert mich nicht nur als Werkzeug, sondern als Kraft, die unseren Alltag und unser Denken verändert. In meinen Artikeln verbinde ich technische Themen mit gesellschaftlichen Entwicklungen, die oft komplexer sind, als sie scheinen. Aufgewachsen in Berlin, schätze ich klare Worte, trockenen Humor und ehrliche Perspektiven. Nach meinem Studium des Journalismus in Leipzig habe ich in vielen Redaktionen gearbeitet, von der Tageszeitung bis zum digitalen Newsroom. Technik begleitet mich seit meiner Kindheit und bleibt bis heute ein Motor meiner Neugier. Bei Die Mark Online schreibe ich über das, was sich verändert, oft leise, aber mit Wirkung. Mein Ziel ist es, Entwicklungen verständlich zu erklären, ohne sie zu vereinfachen.

"Wat nützt der schönste Fortschritt, wenn keener mitkommt?" Thomas Wernicke

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