Die Mark Online | das Magazin mit Ratgebern, News und mehr

Veranstaltungen

Diskussion über Meinungsfreiheit in der Urania Berlin

In den letzten Jahren wurde die Meinungsfreiheit immer häufiger betont. Viele sehen sie in Gefahr, andere wollen stärkere Regeln durchsetzen. Umso interessanter ist es, dass man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Das werden auch Ronen Steinke und Alexander Thiele am 21. Mai 2026 in der Urania Berlin machen. Aus der Vortragsreihe „Grundgesetzliches“ geht es dieses Mal um dieses wichtige Thema, das so präsent ist und doch noch viele Fragen offen lässt.

Die Kernfrage der Diskussion besteht darin, wo eigentlich genau die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen. Dabei wird insbesondere der Blick auf den digitalen Raum geworfen, der vielen nicht zu unrecht als Wilder Westen erscheint. Dabei wurden Gesetze zur Meinungsfreiheit in den letzten zehn Jahren so oft angepasst, wie noch nie zuvor in der Bundesrepublik. Wer die Veranstaltung nicht verpassen möchte, kann dafür jetzt Tickets erwerben. Alle Infos dazu gibt es in diesem Artikel.

Meinungsfreiheit-Debatte im Mai

Die Idee der Meinungsfreiheit ist einfach: Jeder kann denken und sagen, was er möchte, ohne dafür Repressalien fürchten zu müssen. So zumindest die Theorie. Denn auf der anderen Seite ist auch verständlich, warum eben doch nicht alles einfach so gesagt werden darf, damit nämlich Menschen geschützt werden. Doch die Grenzen sind schwierig auszuloten, was in welcher Form erlaubt ist und was nicht. Daher wollen Ronen Steinke und Alexander Thiele genau dieses Thema aufgreifen und diese Grenzen näher bestimmen. Wo verlaufen die Grenzen genau und welche Entwicklungen sind noch zu erwarten, nachdem in den letzten zehn Jahren so viele Dinge nicht mehr unter die Meinungsfreiheit fallen?

Genauer wollen die beiden Diskutanten darauf schauen, inwiefern regulatorische Eingriffe mehr schaden, als dass sie nutzen. Ronen Steinke vertritt die Position, dass man mehr Meinungsfreiheit wagen sollte. Er negiert die Idee, dass Menschen durch Verbote überzeugt werden können. Wer sich das Gespräch nicht entgehen lassen möchte, kann am 21. Mai 2026 um 19:30 Uhr mit dabei sein, wenn die beiden Diskutanten im Kleist-Saal der Urania Berlin aufeinandertreffen. Tickets können für 8 Euro erworben werden. Das Gebäude der Gesellschaft Urania, die 1888 gegründet wurde, liegt in Berlin-Schöneberg zwischen dem Wittenberg- und dem Nollendorfplatz.

Die beiden Diskutanten

Mit dabei sein werden Ronen Steinke und Alexander Thiele. Steinke ist ein Jurist, Kriminologe und leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Er hat bereits Erfahrungen in Anwaltskanzleien, im Jugendvollzug und sogar beim Jugoslawientribunal der UN sammeln können. Er ist zudem der Autor der Biografie über Fritz Bauer, die mit Preisen ausgezeichnet wurde. Mit ihm wird Alexander Thiele sprechen, der Professor für Staatstheorie und Öffentliches Recht an der BSP Business and Law School in Berlin ist. Er ist Experte für die Themen Demokratie- und Staatstheorie und setzt sich dabei auch mit interdisziplinären Funktionsvoraussetzungen demokratischer Ordnungen auseinander.

Die Urania Berlin

Die Urania Berlin

Gegründet wurde die Gesellschaft am 3. März 1888 in Berlin und legte den Fokus darauf, dass wissenschaftliche Erkenntnisse für ein normales Publikum verfügbar gemacht werden. Der Name leitet sich von der Muse Urania ab, die aus der griechischen Mythologie stammt und als Schutzgöttin der Sternkunde gilt. Schon ein Jahr nach der Gründung wurde die erste Volkssternwarte der Welt eröffnet. Das Teleskop Bamberg-Refraktor war zur Einweihung 1889 das größte Teleskop Preußens. Damit wurden die Asteroiden Eros und Berolina entdeckt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude der Urania vollständig zerstört, doch 1953 wurde der Verein in West-Berlin neu gegründet. Seit 1961 ist man bereits in Berlin-Schöneberg ansässig.

Diskussion über Meinungsfreiheit: das Fazit

Diskussion über Meinungsfreiheit: das Fazit Im Mai darf man sich in Berlin auf die Veranstaltung „Grundgesetzliches: Meinungsfreiheit“ freuen. Dafür geht es in die Urania Berlin, wo Ronen Steinke und Alexander Thiele im Kleist-Saal ins Gespräch kommen werden. Kritisch hinterfragt wird dabei die massive Zunahme gesetzlicher Regulierungen, die in den letzten zehn Jahren eingeführt wurden.

Der digitale Raum stellt eine besondere Herausforderung für die Meinungsfreiheit dar. Dennoch könnte die Lösung darin bestehen, mehr Meinungsfreiheit zuzulassen, damit Perspektiven der zunehmenden Bevormundung entgegengestellt werden. Das Gespräch wird am 21. Mai 2026 ab 19:30 Uhr stattfinden, der Eintritt kostet 8 Euro. Im Juni folgt zudem die Podiumsdiskussion „Grundgesetzliches: Menschenwürde“.

Thomas Wernicke

Ich bin Redakteur für Technik, PC & Internet, Events, Kultur und Zeitgeschehen und beobachte, wie digitale Entwicklungen unser Leben beeinflussen – oft leise, manchmal tiefgreifend. Technik fasziniert mich nicht nur als Werkzeug, sondern als Kraft, die unseren Alltag und unser Denken verändert. In meinen Artikeln verbinde ich technische Themen mit gesellschaftlichen Entwicklungen, die oft komplexer sind, als sie scheinen. Aufgewachsen in Berlin, schätze ich klare Worte, trockenen Humor und ehrliche Perspektiven. Nach meinem Studium des Journalismus in Leipzig habe ich in vielen Redaktionen gearbeitet, von der Tageszeitung bis zum digitalen Newsroom. Technik begleitet mich seit meiner Kindheit und bleibt bis heute ein Motor meiner Neugier. Bei Die Mark Online schreibe ich über das, was sich verändert, oft leise, aber mit Wirkung. Mein Ziel ist es, Entwicklungen verständlich zu erklären, ohne sie zu vereinfachen.

"Wat nützt der schönste Fortschritt, wenn keener mitkommt?" Thomas Wernicke

Thomas Wernicke